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VFC-Liga Reglement im E-Dart

Ausgabe April 2001

1.  ALLGEMEINE REGELN

1.1             Spielvarianten der verschiedenen Ligen

1.2             Spielerqualifikationen

1.3             Sporttechnische Voraussetzungen

1.4       Termine

2.  SPIELABLAUF

2.1             Vorbereitung

2.2             Spielbeginn

2.3                Spielablauf

2.4                Spielschluss

2.5                Nichtantritt

2.6           Streitfragen

2.7           Ligaschluss

 3.  LIGABILDUNG

(Auf- und Abstieg)

3.1                Ligagrössen

3.2                Regulärer Auf- bzw. Abstieg

3.3                Klassennachbildung

4.  ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

4.1                Mindestalter

4.2          VFC- Lizenzen und ihre Gültigkeit

4.3                Anerkannte Sportgeräte

 1.            ALLGEMEINE REGELN

1.1                Spielvarianten der verschiedenen Ligen

 Nationalligen                         501 DI/DO (Doppel 701 DI/DO)

Klasse A                  501 DO (Doppel 701 DO)

Klasse B                  301 MO

Klasse C                  301        

1.2                Spielerqualifikationen

 1.2.1   Ligaspieler müssen über eine gültige VFC-Lizenz verfü­gen. Anmeldeformulare sind beim VFC-Sekreta­riat er­hältlich.

1.2.2    Spieler dürfen pro Woche maximal ein Ligaspiel be­streiten. Ausgenommen von dieser Regel sind Er­satz­termine von Spielen der eigenen Mannschaft. Punkte für die Einzelrangliste gibt es nur, wenn der Spieler für das Team spielt, für das er gemeldet ist. Ein Spieler ist solange spiel­berechtigt, bis die Mann­schaft, für die er gemeldet ist, ihr letztes Spiel einer laufen­den Saison beendet hat. Auf Antrag beim Sportkoordinator können Ausnahmebewil­ligungen erteilt werden.

1.2.3    Ein Spieler darf  innerhalb des Lokals in dem sein Team gemeldet ist  in verschie­denen Teams, die ebenfalls für dieses Lokal gemeldet sind, aushelfen. In einer Mann­schaft darf maximal 1 Spieler einer an­deren Mannschaft aus dem gleichen Lokal pro Spie­labend aushelfen. Es gilt dazu Punkt 1.2.2/1.2.4.

 1.2.4    Ein Spieler darf nur in der gleichen oder einer höhe­ren Stärkeklasse spielen. Wenn ein Spieler drei mal in einer höheren Stär­keklasse gespielt hat, so gehört er auto­matisch dieser Klasse an. Ein Spieler darf maximal vier mal pro Saison in einer an­deren Mann­schaft aushelfen. (Es gilt 1.2.2/1.2.3.)

1.2.5    Ein Mannschaftswechsel während der laufenden Saison ist möglich, sofern der Captain des neuen und des alten Teams die Einwilligung durch ihre Un­terschrift auf der Ummeldekarte bestätigen. Ein Spieler darf während ei­ner laufenden Saison maxi­mal 1 mal die Mannschaft mittels der Ummeldekarte wechseln.

1.2.6    Zu einer Mannschaft einer niedrigeren Mannschaft dürfen maximal 2 Spieler wechseln, die in der abge­schlossenen Saison in einer höheren Klasse gespielt haben. Grundsätzlich darf ein Spieler zum Saison­wech­sel höchstens eine Klasse tiefer spielen als in der ab­gelaufenen. Auf Antrag beim Verband kann der Sport­koor­dinator über Ausnahmen entscheiden

1.2.7   Spielernachmeldungen während der lau­fenden Sai­son sind jederzeit möglich (Ausnahmen regelt Abs. 1.2.5). Der Spie­ler ist aber erst mit einer gültigen VFC-Lizen­zennummer für seine Mannschaft spielbe­rechtigt.

 1.2.8      In den letzten 2 Wochen einer laufenden Saison können keine neuen Spieler nach­gemeldet werden. Auf Antrag beim Ver­band kann eine Ausnahmebewil­ligung er­teilt werden.

 1.2.9      Die Ligaklasseneinteilung eines Spielers wird jeweils nach Beendigung der Saison seiner Mannschaft an­ge­passt.

             1.3   Sporttechnische Voraussetzungen

1.3.1    Gespielt wird ausschliesslich auf den vom VFC aner­kannten und für den Ligabetrieb zugelassenen Sportge­räten. Die Zulas­sungsbestimmungen werden durch die FECS geregelt.

             1.3.2    Die Spieler dürfen ihre eigenen Darts verwenden, wenn diese folgenden Anfor­derungen entsprechen:

             a)              Sie müssen elastische Kunst­stoffspitzen ha­ben, die ein Stec­kenbleiben in den Bohrungen des Boards erlauben;

b)              Die Darts dürfen inkl. Flyers nicht länger als 16.8 cm sein;

c)              Das Maximalgewicht eines kom­pletten Darts darf 18 g (produkti­onsbedingte Toleranz von max. 5 % sind gestattet) nicht überschrei­ten.

1.3.3    Die Abwurflinie muss an der dem Spieler zugewandten Kante 2,44 m zum Board am Boden angebracht sein. Sie ist parallel zum Board anzubringen. Zwischen Gerät und Boden muss ein Winkel von 90° be­stehen. Daher ist eine Messung des Dia­gonalabstandes zwischen Bull Eye und Abwurflinie erforderlich. Die Höhe des Bull’s Eye ist 1,72 m und der Diagonalab­stand beträgt 2,98 m. Im Zweifelsfall (un­ebener Boden) ist nur das Diagonal­mass ausschlaggebend. Eventuelle Korrekturen müs­sen vor Spielbeginn vorgenommen werden. Nachträgli­che Reklamationen werden nicht berücksichtigt.

1.3.4    Das Board muss beim Wettkampf mit einem Minimum von 40 Watt beleuchtet sein.

 1.4       Termine

 1.4.1      Saisonanfang

Die Ligawettbewerbe werden zweimal jährlich durch­geführt, und zwar in einer Frühjahrs- und einer Herbstrunde. Nach erfolgter ordentlicher Anmeldung beim VFC kann eine Liga mit dem ersten Spieltag ge­startet werden.

 1.4.2   Spieltermine und Spielverlegung

a)              Der jeweilige Spieltag ist aus dem Spielplan er­sichtlich und für die Teams verbindlich. Abwei­chungen sind nur mit beiderseitigem Einver­ständnis der betroffenen Teams möglich. Ein Spiel muss jedoch binnen 10 Tagen vor  oder nach dem regulären Spieltag absolviert sein. Bei Nichteinigung entscheidet der Sportkoordinator des VFC.

b)              Eine Abweichung vom Spielplan muss 24 Stun­den vor dem regulä­ren Spielbeginn festgelegt und dem Sportkoordinator gemeldet  sein. Der Ersatztermin muss zwingend mit dem beim Se­kretariat erhältli­chen Spielverschiebungs-For­mular mit Unterschrift beider Captains per Fax oder Post gemeldet werden (es gilt das Datum des Einganges beim VFC). Ist bis zu diesem Zeit­punkt kein Ersatztermin vereinbart, so hat der reguläre, im Spielplan festgelegte Termin, Gültigkeit.

c)              Die letzten beiden regulären Spieltage dürfen nicht verlegt wer­den.

d)              In der Vor- und Rückrunde dürfen jeweils maxi­mal ein regulärer Spieltermin verschoben wer­den.

e)              Über Abweichungen von 1.4.2 a-d entscheidet der Sportkoordinator vom VFC.

2.          SPIELVERLAUF

2.1             Vorbereitung

 2.1.1      15 Minuten vor dem offiziellen Spielbeginn ist das Sportgerät für die Gastmannschaft reserviert. Sollte eine Mannschaft 30 Mi­nuten nach dem festgelegten Spielbeginn nicht angetreten sein, hat sie die Begeg­nung mit 0:3 Punkten, 0:18 Spielen und 0:36 Sätzen verloren. Ausnahmen sind Verhinderungen, die auf hö­here Gewalt beruhen. Der Spielrapport muß vor Spiel­beginn mit Ausnahme der Doppelpaarun­gen ausgefüllt werden. Es dürfen nur Spieler mit einer für das entspre­chende Team und die entsprechende Saison gül­tigen Lizenz eingesetzt werden (Ausn. re­gelt 1.2.3). Die Li­zenzen sind vor Spielbe­ginn durch die gegnerischen Captains zu kontrollieren. Jeder Spieler muß über ein weiteres amtliches Dokument mit persön­lichem Foto (Paß, ID, Führerausweis o.ä.) verfügen und dieses nach Aufforderung durch den gegnerischen Captain vorwei­sen. Kann ein Spieler kein amtliches Do­kument mit Foto vorweisen, so ist er nicht spielberechtigt.

2.1.2      Der Captain der Heimmannschaft hat darauf zu achten, dass im Spielbereich in angemessenem Rahmen Ruhe vor­herrscht (kein Schreien, kein Telefonieren - Natels auf lautlos etc.)

 2.1.3      Ein Spieler der nachweislich unter fal­schem Namen spielt, wird lebenslänglich vom Verband gesperrt.

 2.2   Spielbeginn

2.2.1      Gespielt wird die jeweilige Disziplin auf 2 Gewinnsätze, jeder gegen jeden und ein Doppel. Insgesamt 16 Ein­zel- und 2 Dop­pelbegegnungen. Die Zusammensetzung der Doppelpaare wird unmittelbar vor der Begegnung durch die Teamcaptains fest­gesetzt. Für die Doppel­paarungen sind sämtliche für diesen Spielabend einge­tra­genen Teamspieler spielberechtigt unabhängig davon, ob sie als Einzelspieler eingesetzt werden oder nicht. Jeder Teamspieler darf maximal einmal für eine Doppelpaa­rung eingesetzt werden (aus­genommen von dieser Re­gel ist das sud­den death Doppel). Die Einzelwertung für Teamspieler wird in Anhang 1 geregelt.

2.2.2      Für eine gewonnene Begegung erhält die Mannschaft 1 gewonnenes Spiel gutge­schrieben. Für einen klaren Sieg (>= 10:8 Spiele) erhält die Mannschaft 3 Punkte in der Rangliste (3:0 Pkte). Bei einem Un­entschieden (9:9 Spiele) erhalten beide Mannschaften 1 Punkt in der Rangliste (1:1 Pkte) und es muss ein Entschei­dungsdoppel (sudden death Doppel) auf einen Gewinnsatz ausgetragen werden. Für dieses Doppel sind sämtliche für die­sen Abend eingetragenen Teamspieler spielberechtigt. Die Mannschaft, welche das sudden death Doppel gewinnt, erhält 1 Zusatzpunkt in der Rangliste (2:1 Pkte)

 2.2.3    Sämtliche Doppelpaarungen werden mit der Option Team: 2 Spieler (auf älteren Automaten Option League) gespielt. In der NL- und A-Klasse werden die Doppelpaa­rungen in der Spielvariante 701 DI/DO (A-Liga 701 DO) auf einen Zähler pro Team gespielt.

2.2.4    Während der Begegnung können maximal zwei Spieler durch Ersatzspieler ersetzt werden. Dies ist auf dem Spielrapport festzuhalten. Die Auswechslung ist jeder­zeit, ausser während einer laufenden Spielpaarung, möglich. Der Ersatzspieler darf nach der Einsetzung während des Li­gaabends nicht mehr ausgewechselt wer­den, sonst werden seine sämtlichen Spiele an diesem Ligaabend mit 0:2 Sätzen für das Team, in dem er gespielt hat, als verloren gewertet. Ein ausge­wechselter Spieler ist für eine Dop­pelpaarung wieder spielberechtigt. (1.2.3)

 2.2.5    Während einer Saison darf eine Mann­schaft für drei Begegnungen als Aus­nahme auch nur mit 3 Spielern antreten. Die Spiele des 4 Spielers und eines der beiden Doppel werden jeweils mit 0:1 Spielen und 0:2 Sätzen als verlo­ren gewertet.

 2.2.6    Jeder aufgerufene Spieler hat sich unver­züglich bei der Abwurflinie einzufinden. Beide Captains überprüfen anhand des Spielrapports die Richtigkeit der aktuellen Paarung. Erscheint ein Spieler nach nochmaligem Aufruf nicht an der Abwurfli­nie, so hat er dieses Spiel mit 0:1 Spielen und 0:2 Sätzen verloren. Die Sportler dürfen den Bereich der Abwurflinie nicht verlassen bis die Partie beendet ist.

2.2.7    Beide Sportler haben vor Beginn darauf zu achten, dass die geforderte Spielvariante mit Optionen gestartet wird. Sollte eine Begegnung mit der falschen Spielvariante ausgetragen werden, muss dieses Spiel wiederholt werden.

2.2.8    Der Spieler der Heimmannschaft beginnt das Spiel. Den 2. Satz beginnt der Gast. Sollte ein 3. Satz nötig werden, wird die Startfolge mit je einem Wurf auf das Bull Eye ausgespielt, wobei die Darts stecken müssen. Ausgenommen von dieser Regel ist das Entscheidungs-Doppel sudden death. Der Spielbeginn wird beim sudden death durch Wurf auf Bull entschieden. Fällt ein Dart von der Scheibe, so muss der betreffende Spieler noch einmal werfen. Es beginnt der Spieler, dessen Dart am nächsten der Scheibenmitte steckt. Ein im Bull (blau oder rot) stecken­der Dart muss entfernt werden, bevor der Gegner wirft. Es wird zwischen blauem und rotem Bull unterschieden. Treffen die Sportler beide ins Blaue, resp. ins Rote des Bull, so muss der Vorgang wiederholt werden.

2.2.9    Ein eingesetzter Spieler muss den Liga­abend auf der Position des ausgewech­selten Spielers zu Ende spielen. Verstö­sse führen zum Verlust aller seiner Spiele an diesem Abend. (Wertung 0:2 Sätze für Ersatzspieler)

 2.2.10 Sollte ein Spieler ohne Lizenznummer eingesetzt werden, so führt das zum so­fortigen Verlust aller seiner Spiele an die­sem Abend. (Wertung 0:2 Sätze)

2.3   Spielablauf

2.3.1    Die Abwurflinie darf bei Abgabe des Darts weder über- noch betreten werden. Es ist gestattet, sich über die Abwurflinine zu beugen. Auch ein Abwurf neben der Linie in ihrer gedachten Verlängerung ist ge­stattet.

2.3.2      Alle  3 Darts müssen in Richtung Scheibe geworfen werden.

2.3.3      Alle Darts, die in Richtung Scheibe ge­worfen wurden, gelten als gespielt, egal ob sie punktemässig registriert wurden oder punktelos zu Boden fallen. Es darf auf keinen Fall nachgeworfen oder nach­gedrückt werden. Fällt einem Dartspieler ein Dartpfeil ohne Absicht zu Boden, so gilt dieser Dartpfeil als nicht geworfen und darf aufgehoben werden.

2.3.4    In jedem Fall sind die vom Gerät ange­zeigten Punkte von allen zu akzeptieren. Können sich die Sportler im Zweifelsfalle nicht einigen, entscheiden die beiden Captains.

2.3.5    Wird der letzte Pfeil zum Finish vom Au­tomaten falsch gewertet, so gilt als Aus­nahme zu 2.3.4, dass der erzielte Wert zählt und die Partie beendet ist. Der Pfeil muss zweifelsfrei im Board stecken und von den beiden Captains kontrolliert wer­den.

2.3.6    Jeder Spieler hat vor der Abgabe seines jeweils ersten Darts selbst darauf zu ach­ten, dass das Sportgerät seine Spieler­nummer anzeigt. Wirft ein Spie­ler, obwohl immer noch die Spielernum­mer des Geg­ners leuchtet, so ist das Spiel wie folgt fortzusetzen:

a)         Hat der Spieler weniger als 3 Darts geworfen, so wird das Gerät durch drüc­ken der Startwechsel-Taste in die rich­tige Stellung gebracht. Der Spieler darf nun lediglich die noch nicht geworfenen Darts werfen. Der Satz wird darauf nor­mal fortge­setzt. d.h. der Gegner wirft nach erneutem Betätigen der Start­wechsler-Taste als Nächster.

b)      Wirft ein Spieler einen oder zwei Darts, obwohl die Spielnummer des Gegners noch brennt und einer oder sogar beide Würfe zählen auch noch beim Gegner, so wird mittels der Startwechsel-Taste seine Spielnummer aktiviert und er darf ebenfalls nur die noch nicht geworfenen Darts spielen. Der Satz wird darauf nor­mal fortge­setzt. d.h. der Gegner wirft nach erneutem Betätigen der Startwech­sel-Taste als Nächster.

c)      Wirft ein Spieler alle 3 Darts unter der Nummer des Gegners, egal ob sie dort zählen oder nicht, so hat er diese Runde beendet und der Gegner setzt nach zweimaliger Betätigung der Startwech­sel-Taste sein Spiel fort.  

2.3.7      Fouls werden von den Mannschaft­scap­tains geahndet. Es wird unterteilt in 3 Ka­tegorien.

1.              Leichter Regelverstoss

2.              Schwerer Regelverstoss

3.              Unsportlichkeit

Wird auf Foul erkannt, so wird gemäss Anhang 5 entschieden.

2.3.8      Sollte das Gerät einmal fortlaufend oder immer wiederkehrend falsche Punkt­zahlen anzeigen oder wird grundsätzlich nicht mehr spielbar, so muß die Partie abgebro­chen und der Sportkoordinator verständigt werden. Das Spiel wird dann zu einem vom Sportkoordinator festge­legten Termin von  Beginn weg neu ausgetragen. Bereits gespielte Paarun­gen sind ungültig.

2.3.9      Das Spiellokal darf ohne vorgängige Be­willigung durch den VFC-Sporkoordi­nator nicht gewechselt werden. Der An­trag muß mind. 3 Tage vor dem Spieltag beim Ver­band eingehen.

2.3.10  Fouls werden in leichte und schwere Fouls unterteilt.

2.4   Spielschluss

2.4.1    Nach Beendigung der letzten Paarung müssen die beiden Captains die korrek­ten Eintragungen der Resultate kontrol­lieren und die Richtigkeit aller Angaben durch ihre  Unterschrift auf den Spiel­rapport be­stätigen. Ein von beiden Captains unter­schriebener Spielrapport erlangt seine Gültigkeit und kann nicht mehr angefoch­ten werden. Im speziellen wird auf 2.1.1 verwiesen.

2.4.2      Der Spielrapport muss spätestens bin­nen 1 Tag per Post , persönlich dem Sportko­ordinator oder per Fax zuge­sandt, resp. übergeben werden (Post­stempel).

2.4.3    Wird der Spielrapport gar nicht oder zu spät zugesendet, so wird die Begegnung für die Heimmannschaft mit 0:3 Punkten, 0:18 Spielen und 0:36 Sätzen als verlo­ren gewertet. Die Gastmannschaft hat die Möglichkeit, die Kopie des Spielrap­portes bis spätestens 2 Wochen nach dem Spieltermin dem VFC-Sekretariat zukom­men zu lassen. Die Spieler der Gast­mannschaft erhalten dann unabhängig vom Resultat die volle Punktezahl.

2.5   Nichtantritt

2.5.1    Tritt eine Mannschaft nicht oder mit weni­ger als 4 Spielern an, so hat sie die Be­gegnung mit 0:3 Punkten, 0:18 Spie­len und 0:36 Sätzen verloren (Aus­nahme s.Art.2.2.4).

2.5.2    Eine Mannschaft, die 2 mal nicht antritt oder 4 mal mit 3 Spielern antritt, wird für die gesamte Saison gesperrt. Alle Be­geg­nungen dieser Mannschaft werden rück­wirkend auf Ligabeginn gestrichen.

 2.5.3    Der Mannschaft, die, weil sie nichts mehr zu verlieren hat, nicht antritt, wer­den zu­sätzlich zu dem Umstand, dass sie die Begegnung mit 0:3 Punkten, 0:18 Spielen und 0:36 Sätzen verloren hat, noch 3 Pluspunkte gestrichen und 3 Minuspunkte dazu addiert.

 2.5.4    Tritt eine Mannschaft aus unsportlichen Gründen nicht an, so wird sie ab sofort disqualifiziert und für die nächste Saison ebenfalls gesperrt.

2.5.5    Über Ausnahmen zu 2.5.1-2.5.4 entschei­det der Sportkoordinator.

2.5.6    Bei einem Nichtantritt muß der Spielrap­port trotzdem an das Sekretariat weiter­geleitet werden. Wird der Spielrapport rechtzeitig und vollständig ausgefüllt an das Sekretariat weitergeleitet, so werden die  eingesetzten Spieler, welche aufgeli­stet sind, mit je 2:0 Sätzen gewonnen ge­wertet. Diese gewonnen Sätze werden in der Einzelspielerrangliste gewertet.

2.6   Streitfragen

 2.6.1    Erachtet eine Mannschaft ein Resultat oder bestimmte Vorkommnisse (z.B. Ein­setzen von nicht für das entsprechende Team qualifizierten Spielern) als Verstoss gegen die Sportlichkeit oder gegen das Reglement, so kann sie beim Sportkoordi­nator des VFC Protest einlegen. Der Pro­test wird vom VFC bearbeitet, wenn er fol­gende Kriterien erfüllt:

a)         Der Protest muss innert 2 Tagen nach Spieldatum (Datum des Post­stempels) schriftlich formuliert und begründet dem VFC zugesandt werden.

 b)         Die Protestgebühr von Fr. 100.— muss in der gleichen Frist auf das Konto des VFC, Kto. Nr. 566.133.01X bei der UBS, 8401 Winterthur (Postcheck 84-2-0) ein­bezahlt werden. Eine Kopie der Einzahlungsquittung ist dem Pro­testschreiben beizulegen.

c)         Die getroffenen Entscheide werden dem Proteststeller schriftlich mit­geteilt. Ebenfalls schriftlich erhält die beklagte Mannschaft Kenntnis über die allfälligen Sanktionen.

 d)      Wird der Protest durch den VFC gestützt, so erhält die Mannschaft die Protestgebühr vollumfänglich wieder zurückerstattet.

e)              Wird der Protest abgewiesen, so verfällt die Protestgebühr zu Han­den der Verbandskasse.

2.7   Ligaschluss

2.7.1      Zum Ende einer Ligasaison wird vom Sportkoordinator ein Termin und ein Ort festgesetzt, zu dem die Mannschaften eingeladen werden und ihnen die Preise persönlich überreicht werden. Sollte eine Mannschaft für die Preisverteilung verhin­dert sein, so muss sie dem VFC-Sekreta­riat zur Überweisung des Preisgeldes ihre Kontonummer bekanntgeben.

2.7.2      Es wird jeweils alternierend nach jeder Ligasaison eine Ligamannschaftsmeister­schaft und ein Ligafinale durchgeführt. Die offizielle Schweizermeisterschaft der Li­gamannschaften (Ligamannschaftsmei­sterschaft) findet jeweils anschliessend an die Herbstsaison eines Jahres statt.

3.  LIGABILDUNG

3.1   Ligagrössen

3.1.1    Eine Liga besteht aus 4-8 Mannschaften und erhält vom VFC einen Namen zuge­teilt. Die Gruppeneinteilungen werden durch den Sportkoordinator festgesetzt.

3.1.3    Eine neue Mannschaft startet in der Klasse C, wenn nicht mindestens 2 Spie­ler über eine gültige, höhere VFC-Liga-Li­zenz verfügen. In Ausnahmen entscheidet der Sportkoordinator über die höhere Ein­stufung einer neuen Mannschaft.

3.2       Regulärer Auf- bzw. Abstieg

 3.2.1    Die möglichen Auf- bzw. Absteiger werden durch direkten Auf- und Abstieg oder in Relegationsspielen ermittelt, welche vom VFC nötigenfalls angesetzt werden kön­nen. Der Sportkoordinator entscheidet in­dividuell über die Modi.

 3.2.2      Spielberechtigt für die Relegationsspiele sind nur Dartspieler, die während der Sai­son für dieses Team gemolden waren, oder die nächste Saison in diesem Team spielen werden.

3.2.3    Fällt in einer höheren Klasse eine Mann­schaft aus irgendwelchen Gründen zur nachfolgenden Saison aus, so entscheidet der Sportkoordinator darüber, welche Mannschaft aus einer tieferen Klasse in der höheren Klasse eine Spielberechti­gung erhält.

3.3   Klassennachbildung

 3.3.1    Eine nächst höhere Klasse wird durch den Sportkoordinator festgesetzt. Besteht in einer Region noch keine höhere Spiel­klasse oder wird zur Zeit noch keine hö­here Klasse gebildet, so verbleiben die betreffenden Mannschaften in ihrer zur Zeit höchsten Spielklasse.

4.  ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN

4.1       Das Mindestalter für die Erteilung einer VFC- Lizenz ist 16 Jahre. Ausnahmen werden durch den VFC bewilligt.

4.2       Die gültige VFC- Lizenz berechtigt ausser zum Spiel in einer Liga für die entspre­chende Mannschaft auch zur Teilnahme an allen von der FECS anerkannten natio­nalen und internationalen Ranglisten- und Punkteturnieren.

4.3           Ligaspiele können nur auf den von der FECS und dem VFC anerkannten Sport­geräten gespielt werden. Der Geräteauf­steller muss eine gültige VFC-Spielbe­rechtigung pro Lokal besitzen.

VFC-Liga Reglement im E-Dart

Ausgabe April 2001

ANHANG 1

RANGLISTENBEWERTUNG TEAM

A1.1     Eine Begegnung zwischen zwei Mann­schaften wird in 16 Einzelspielen und 2 Doppelspielen ausgetragen.

 A1.2     Ein Spiel wird auf 2 Gewinnsätze (best of 3) ausgetragen. Derjenige Spieler, der zu­erst 2 Sätze gewonnen hat, entscheidet das Spiel für sich.

A1.3     Auf dem Spielrapport werden die gewon­nen (G-Sp.) und verlorenen (V-Sp.) Spiele (max. 18), die gewonnenen (G-Satz) und verlorenen (V-Satz) Sätze (max. 36) ad­diert.

A1.4     Diejenige Mannschaft, die mehr Spiele gewonnen hat, erhält 3 Pluspunkte für diese Begegnung, die unterlegene Mann­schaft erhält 3 Minuspunkte. Bei einem Unentschieden (9:9 Spiele) erhalten beide Mannschaften 1 Pluspunkt und 1 Minus­punkt. Es muss das sudden death Doppel (2.2.2.) auf einen Gewinnsatz ausgetragen werden. Die Siegermannschaft erhält 1 Zusatzpunkt und die unterlegene Mann­schaft 1 zusätzlichen Minuspunkt.

A1.5     In der Teamrangliste werden alle Plus- und Minuspunkte, alle gewonnenen und verlorenen Spiele, alle gewonnenen und verlorenen Sätze addiert. Für die Rangie­rung der Teams gilt die folgende Reihen­folge der Kriterien nach Gewichtung ab­nehmend:

1.              Pluspunkte (Punkte)

2.              Minuspunkte (Punkte)

3.              Gewonnene Spiele (G-Sp.)

4.              Verlorene Spiele (V-Sp.)

5.              Gewonnene Sätze (G-Satz)

6.              Verlorene Sätze (V-Satz)

 RANGLISTENBEWERTUNG EINZELSPIELER

 A1.6     Die Einzelspielerrangliste ist ein Mass der Trefferquote und des Fleisses eines Spielers.

 A1.7     Ein Spieler erhält in Abhängigkeit der gewonnen Sätze die aufgeführten Punkte, welche addiert die erzielten Punktezahl ergibt ( 2:0=4Pkt , 2:1=3Pkt , 1:2=1Pkt). Die möglichen Punkte berechnen sich aus der Multiplikation der Anzahl gespielten Begegnungen mit 4.

A1.8     Die Trefferquote berechnet sich aus indem man die effektiv erzielten Punkte durch die möglichen Punkten dividiert (erzielte Pkte / mögliche Pkte).

             Die Ranglistenpunkte werden mittels der Multiplikation der Trefferquote mit den ef­fektiv erzielten Punkten berechnet (Tref­ferquote * erzielte Pkte).

A1.9     Für die Rangierung der Einzelspieler gilt die folgende Reihenfolge der Kriterien nach Gewichtung abnehmend:

1.              Ranglistenpunkte

2.              Quotient der Spiele (Q-Sp.)

3.              Quotient der Sätze (Q-Satz)

 A1.10  Jeweils die besten 3 Einzelspieler einer Ligagruppe erhalten ein spezielle Aus­zeichnung.

ANHANG 2

SANKTIONIERUNG

A2.1     Spielt ein Spieler ohne Spielberechtigung in einem Team, so werden beim ersten Vergehen seine sämtlichen Spiele in die­ser Begegnung mit 0:2 verloren gewertet. Die Begegnung wird für das Team in dem er gespielt hat als mit weniger als 4 Spie­lern angetreten bewertet. (2.2.4/2.5.1/2.5.2). Im Wiederholungsfall wird die ganze Begegnung mit 0:3 Punk­ten, 0:18 Spielen und 0:36 Sätzen für das Team in dem er gespielt hat als verloren gewertet und der Spieler wird für die ganze Saison vom Spielbetrieb gesperrt.

ANHANG 3

A3.1     Die Spielrunden werden wie folgt festge­setzt:

1.   Klasse NL   * 20 Runden

(25 Runden 701 DI/DO)

2.   Klasse A   * 20 Runden

(25 Runden 701 DO)

3.   Klasse B   * 15 Runden

4.   Klasse C   * 15 Runden

Wird die festgelegte Rundenbegrenzung erreicht, oder sollte der Automat nach der festgelegten Rundenbegrenzung abstel­len, wird dieser Satz, egal welche Punkte­zahl die beiden Spieler haben, ausgebullt. Es gewinnt der Spieler dessen Dart am nächsten der Scheibenmitte steckt. Fällt der Dart von der Scheibe, so muss der Spieler noch einmal werfen. Treffen beide Spieler ins Blaue, resp. ins Rote Bull Eye, so müssen beide nochmal auswerfen.

ANHANG 4

SPORTTECHNISCHE VORAUSSETZUNG

NACH FECS

A4.1     FECS anerkannte Automaten sind elek­tronische Darts mit folgenden technischen Spezifikationen:       

1.   Scheiben Aussenmass 13 Zoll

2.   Stärke des Spider 1.73 mm

3.   Verdrehungssicheres Bull Eye

4.         Die Breite der Double- und Tripple Segmente beträgt 2-Loch

ANHANG 5

REGELVERSTÖSSE (FOULS) UND

SANKTIONEN

A5.1     Fouls der Kategorie 1 Leichter Regelver­stoss:

-      Betreten oder Übertreten der Ab­wurflinie

-   ablenkendes Verhalten durch geg­nerische Spieler während der Kon­zentrationsphase bis zum Wurf des Darts

-   absichtliches Verzögern des Spiels

-   Missbrauch des Sportgerätes

-   leichte Beleidigungen

 

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